Argumente

schadet vielen und nützt wenigen

Als Corona-Massnahme getarnt werden Millionäre, Krisenprofiteure und internationale Konzerne beschenkt. Normalverdienende und Corona-Geschädigte haben nichts davon. Dafür steigen Mieten und Immobilienpreise weiter. Die negativen Folgen der Steuersenkung vernichten den minimalen Nutzen der beiden anderen Elemente. Das ist weder ein ausgewogenes Paket noch eine Corona-Stützmassnahme. 

falscher Zeitpunkt

Während die Wirtschaft und Steuereinnahmen aufgrund der Pandemie weltweit einbrechen, senkt Zug einmal mehr die Steuern. Die Behauptung, dass dadurch die Wirtschaft stärker angekurbelt würde, ist völlig falsch. Bereits heute bezahlen über 60 Prozent der Unternehmen im Kanton Zug keine Steuern. Es profitieren ausgerechnet jene Unternehmen, die während der Krise besonders hohe Gewinne machen. Nicht jene, die wegen Corona vor dem Aus stehen.

Geschenk für Profiteure statt Hilfe für Geschädigte

Auch der Bevölkerung bringt die Steuersenkung wenig. Eine vierköpfige Familie mit einem Einkommen von 50 000 Franken spart nichts. Millionäre hingegen tausende von Franken. Auch für die Gemeinden führt die Steuersenkung zu finanziellen Engpässen. Bereits rechnen erste Gemeinden im Kanton Zug mit einem Defizit im nächsten Jahr.

noch tiefere Steuern = noch höhere Mieten

Der Kanton Zug ist bereits heute ein Tiefsteuerhafen. Die Kehrseite sind die hohen Miet- und Immobilienpreise. Eine erneute Steuersenkung verschärft das Problem. Für viele Zugerinnen und Zuger finden sich keine bezahlbaren Wohnungen mehr, geschweige denn erschwingliches Wohneigentum.

Nicht zuletzt entzieht der Steuerwettbewerb anderen Regionen in der Schweiz und auf der Welt jedes Jahr Milliarden. Dieses Geld wird gerade in Krisenzeiten dringend vor Ort gebraucht.

Der Kanton Zug braucht keine erneute Steuersenkung, sondern Investitionen in die Zukunft. Stimmen Sie deshalb am 7. März 2021 NEIN zur Corona-Steuerfalle.